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Ich freue mich

eine solistische Verzückung mit jenseitigen Dingen von Christoph Bochdansky

 

Ausstattung, Idee und Spiel                 Christoph Bochdansky

Musik                                               Hannes Löschel, Johann Sebastian Bach

Mitarbeit und Beratung                      Frank Söhnle, Michael Vogel

Choreographie                                   Rose Breuss

Technische Apparate                         Gerald Pappenberger

 

Das schönste Leben, daß du haben kannst ist dein Leben, so werfe ich alle Last von mir und freue mich.

Ein Satz wie eine Rutschbahn direkt in die Arme von Freund Hein.

Vor ihm stehen edel und groß sich zu geben, stolz zu sein auf all das was man vollbracht hat und in seiner letzten Stunde Tränen der Rührung im Auge. So und nicht anders wünsche ich´s mir.

Die Arie "Ich freue mich auf meinen Tod" aus der Kantate "Ich habe genug" von Johann Sebastian Bach, ein barockes memento mori, als Achse um die sich ein Mysterienspiel, zwischen volkstheaterhaften Possen und rätselhafter Bilder herumschleudert.

Die Welt ist voll von Bilder und Geschichten über den Tod und einige habe ich umformuliert und in dieses Stück gesteckt.

Umformulieren, das heißt doch nichts anderes als, kleine Formeln in mich hineinmurmeln, dort werden sie wirksam und springen als theatrale Ereignisse mit Puppen wieder heraus.

Die Puppe, die Geformte, die Tote, die zum Leben erweckte andere Seite.

Das Puppentheater, dieses beschreien der Dinge, damit sie endlich etwas zu uns sagen, uns endlich Antwort geben auf wichtige Fragen die uns bewegen. Immerhin begleiten die Dinge uns schon seit jeher, jetzt sollen sie doch endlich das Maul aufmachen ....

.. und wenn nicht, dann schneide ich einfach einen Mund ins Ding und red´ selber für´s Ding, ich schaff mir schon mein Visavis.

Diese Sturheit ist Puppentheater, was wiegt das Herz einer Puppe, es ist ein leichtes, denn leichten Herzens geht sie ihrer Wege, auch die vor denen wir uns scheuen.

 

Die nachfolgenden Fotos sind entstanden bei der Aufführung am Figurentheater Festival in Erlangen 2005, fotografiert von Georg Pöhlein, mit herzlichen Dank.

 

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